Karrierekiller Home-Office

VertriebsFunk Episode 574 – Und plötzlich war das ganze Büro im Home-Office. Corona und die Lockdowns habe uns gezeigt, was bei mobilem Arbeiten alles möglich ist. In meiner Company Xenagos ging letztes Jahr alles sehr schnell – innerhalb von einem Wochenende waren alle von daheim connected und arbeitsfähig. Und irgendwie hat es auch erstaunlich gut funktioniert.

Vielleicht zu gut, denn viele Unternehmen und Mitarbeiter scheinen an dem Modell zu kleben.

Ich finde flexible Arbeitsmodelle klasse und freue mich zu sehen, was durch Corona in Bewegung gesetzt wurde.
Allerdings halte ich den Trend, den Arbeitsplatz in die Wohnung zurück zu verlagern (da hat die Lohnarbeit ja mal angefangen) für beide Seiten für sehr gefährlich. Es gab ja mal gute Gründe, warum Firmen in schöne Büros mit Kantine, Kicker, Terrasse, Weihnachtsfeier und Teambuilding investiert haben.

Ich denke, diese Gründe gelten in Zukunft mehr denn je, denn Recruiting, Onboarding und besonders das Binden von Talenten werden zu den ganz großen Herausforderungen der Zeit. Schon in „normalen” Zeiten gelingt das den meisten Unternehmen kaum. Neue Mitarbeiter am Bildschirm zu begeistern, wird das Problem nicht erleichtern.

Karrierekiller Küchentisch:
Für jeden, der Karriere machen und Führungskraft werden will, ist das Home-Office eine gefährliche Falle, denn es gibt etwas, dass du für deine Karriere nur im Büro bekommst.