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Autor: Daniela_Schmitz

Das Bild zeigt eine Xenagos thematische Illustration zum Blogbeitrag "Starke Teams spielen klare Rollen". Es zeigt ein Fussballtrikot auf dem "Team Vertrieb" steht und eine große 1, darunter die Frage "Libero?". Es soll auf den Aspekt der unklaren Rollenverteilung von Vertriebspositionen hinweisen.

Starke Teams spielen klare Rollen

Vertriebsmitarbeiter finden: Warum die richtige Rollenklärung entscheidend ist

Vertriebsmitarbeiter zu finden ist für viele Unternehmen kein Recruiting-Problem – sondern ein Rollenproblem. Unternehmen suchen Vertriebsmitarbeiter und besetzen Positionen, ohne die tatsächlichen Anforderungen der Rolle klar definiert zu haben.

Gerade ist die Kaderplanung für die DFB-Elf in aller Munde. Im Fußball und generell im Sport funktioniert die Berufung der Spieler nach klaren Logiken. Jeder Trainer konzentriert sich auf seine eigene Strategie und seine eigene Vision vom Spiel.

Was brauchen wir, um uns den Herausforderungen auf dem Weg zum Sieg zu stellen? Sind die Flügel temporeich besetzt? Hat das Team eine stabile Verteidigung mit der richtigen Mischung aus Technik, Physis und Biss?

Das Bild zeigt eine Xenagos thematische Illustration zum Blogbeitrag "Starke Teams spielen klare Rollen". Es zeigt ein Fussballtrikot auf dem "Team Vertrieb" steht und eine große 1, darunter die Frage "Libero?". Es soll auf den Aspekt der unklaren Rollenverteilung von Vertriebspositionen hinweisen.

In dieser Situation wird niemand mitgenommen, nur weil er individuell eine beeindruckende Leistung zeigt. Jeder Spieler spielt eine klare Rolle. Das Gefüge muss passen, und an jedem Spieler gibt es eine konkrete Erwartungshaltung, die klar formuliert wird.

Braucht es nicht genau dieses klar definierte Vorgehen, wenn Unternehmen versuchen Vertriebsmitarbeiter zu finden? JA!

Abschlussstärke gefordert – Beziehungsmanager eingestellt: Wo Unternehmen falsch besetzen

Im Unternehmensalltag entsteht jedoch häufig ein anderes Bild. Gerade im Mittelstand entwickeln sich Vertriebsrollen über Jahre aus konkreten Anforderungen, bestehenden Kundenbeziehungen oder den individuellen Stärken einzelner Vertriebspersönlichkeiten.

Das funktioniert lange gut, weil der Vertrieb nah am Markt ist und stark operativ geprägt bleibt. Erwartungen sind vorhanden und Zielbilder auch, aber nicht immer klar formuliert und abgegrenzt. In dem Moment, in dem eine Position neu besetzt werden soll, wird aus einer gewachsenen Rolle ein Suchprofil. Und genau hier zeigt sich, ob es ein Rollenverständnis gibt oder interpretiert werden muss.

Die Suche nach Vertriebsmitarbeitern startet dann häufig mit der Frage:
Wen brauchen wir im Sales? Lebensläufe werden verglichen, Branchen geprüft, Erfahrungen bewertet. Der Fokus liegt sofort auf der Person. Was dabei in den Hintergrund rückt: Die Rolle selbst.

Ein New Business Entwickler arbeitet unter völlig anderen Bedingungen als ein Key Account Manager. Der eine baut aktiv neue Märkte auf, führt Erstgespräche, arbeitet mit Tempo und Abschlussdruck. Der andere entwickelt bestehende Kunden, bewegt sich sicher in komplexen Strukturen und schafft Wachstum über Kontinuität.

Wer diese Unterschiede nicht klar trennt, wird nicht die passenden Vertriebsmitarbeiter finden oder schickt Kandidaten in falschen Team-Rollen aufs Spielfeld. Der beste Player kann seine Stärke nicht entfalten, wenn er auf der falschen Position spielt.

Fehlbesetzung im Vertrieb: Welche Kosten wirklich entstehen

Die Auswirkungen zeigen sich selten sofort. Es gibt keinen klaren Moment, an dem eine Besetzung offensichtlich scheitert. Stattdessen entwickelt sich eine Dynamik, die zunächst stabil wirkt und genau deshalb lange unentdeckt bleibt.

Die Pipeline wächst langsamer als geplant. Wachstumsziele verschieben sich. Märkte entwickeln sich nicht mit der erwarteten Geschwindigkeit. Intern entsteht zusätzlicher Druck, weil bestehende Teams kompensieren. Zeit, die im Vertrieb direkt mit Umsatz verknüpft ist.

Wenn das passiert, optimieren viele Unternehmen ihren Suchprozess, obwohl die eigentliche spielentscheidende Analyse davor liegt. Oft kommen wir dann aufs Feld.

Sales Mitarbeiter rekrutieren: Was erfolgreiche Besetzungen anders machen

Recruiting im Vertrieb funktioniert, wenn Unternehmen klar definieren, welche Art von Vertriebsmitarbeiter sie einstellen und welche Rolle sie im Vertrieb tatsächlich besetzen wollen.

Wer die richtigen Vertriebsmitarbeiter finden will, muss vorab zentrale Fragen klären:

  1. Geht es um Wachstum, Stabilisierung oder einen Turnaround?
  2. Wie sieht der tatsächliche Vertriebszyklus aus?
  3. Geht es um standardisierte Produkte oder komplexe Lösungen?
  4. Welche Zielkundengruppen stehen im Fokus: KMU oder Key Accounts?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entsteht ein echtes vielversprechendes Suchprofil. Die Suche wird fokussierter, Gespräche werden präziser, Entscheidungen werden belastbarer. 

Besetzen Sie Ihren Vertrieb mit den richtigen Playern

Viele Unternehmen investieren viel Energie in die Frage, wie sie bessere Vertriebsmitarbeiter finden. Im Fußball entscheidet die Aufstellung über das Spiel. Im Vertrieb ist es nicht anders.

Wer die Rolle nicht klar definiert, wird auch mit den stärksten Kandidaten oder Kandidatinnen nicht die Wirkung erzielen, die er erwartet. Erst wenn Erwartungen, Markt und Aufgabe präzise beschrieben sind, entsteht ein Suchprofil, das wirklich passt.

Xenagos ist der No. 1 Sales-Headhunter im deutschsprachigen Raum.
Seit über 20 Jahren besetzen wir erfahrene Vertriebsexperten und internationale Führungsrollen rund um den Globus. Zu unseren Kunden zählen mittelständische Unternehmen, Konzerne und Startups.
Die Illustration zeigt eine Uhr die Monate auf dem Ziffernblatt hat und einen Umsatzpfeil als Zeiger. Auf der Uhr stehen die Begriffe "Headhunter Vertrieb" und "Recruinting Sales", um deutlich zu mahcen, dass man frühzeitig einen Headhunter beauftragen sollte.

Planungsstart, Fehlstart: Wann lohnt sich ein Headhunter im Vertrieb? Früher!

Jahresstart. Der Vertriebsplan steht, der Funke entfacht. Budgets abgehakt, Ziele hochgesteckt, Kampagnen kalendermäßig eingeplant. Mit gekrempelten Ärmeln und spürbar motiviert werden die Ziele ausgerufen, das Team gebrieft und es wird sich energetisch eingeschworen im Kick-Off.

Ein Satz in der Sheet-Planung hat das Potenzial herauszustechen: „Wir brauchen zusätzliche Power im Vertrieb.“ – Aber! – Es bleibt bei der Notiz, ohne klare Time-to-Hire, Verantwortlichen oder Recruiting-Strategie. Der Fokus liegt jetzt voll und ganz auf dem Geschäft.

Alarm! Aus “könnten” wird “müssen”

Die Illustration zeigt eine Uhr die Monate auf dem Ziffernblatt hat und einen Umsatzpfeil als Zeiger. Auf der Uhr stehen die Begriffe "Headhunter Vertrieb" und "Recruinting Sales", um deutlich zu mahcen, dass man frühzeitig einen Headhunter beauftragen sollte.

Das Jahr erwacht immer weiter und die zarte Frühjahrssonne wärmt allmählich die Gemüter. Erste Deals hängen, Neukundenakquise stockt, die Account Manager sind permanent im Ausnahmezustand. In allen Ecken glimmen kleine Brände. Jetzt heißt es: „Wir brauchen dringend Manpower!”

HR wird informiert, Anzeigen werden geschaltet, Jobbörsen werden durchforstet, LinkedIn-Posts laufen, Netzwerk wird aktiviert, doch die passenden Top-Performer bleiben aus. 

Da ist er wieder, dieser Satz mit Potenzial. Der Punkt, an dem aus einer vorausschauenden Idee „zusätzliche Power“ ein heißes Eisen wird. Jetzt wird sich halt noch darum gekümmert, den richtigen Umsatzbeschleuniger zu finden, einzustellen und seine Power auf die Straße zu bringen. Und das in einer Zeit, wo Abschlüsse die gesamte Aufmerksamkeit verlangen.

Fehlstart: Zu spät, zu hektisch, zu teuer

Wir haben Juni. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Stelle steht seit 90+ Tagen ausgeschrieben, die Pipeline wird dünn, das Team qualmt.

Realität: Unbesetzte Vertriebsrollen kosten Gewinne und bedeuten auch Key Account-Risiken sowie Teamfrust. Jetzt kommt der Headhunter und das unter maximalem Druck und brandheißen Bedingungen. Der Markt ist eng, Shortlist-Kandidaten sind anderweitig verbucht, und jeder weitere Vakanzmonat verglüht mehr Umsatz, als das Honorar jemals kosten würde.

Der Headhunter als Brandlöscher. Warum nicht präventiv?

Ein spezialisierter Vertriebs-Headhunter ist keine Nice-to-have-Option und muss auch nicht als Notfallnummer gesehen werden. Sondern eher als strategisches Instrument für den Vertrieb. Genau an dem Punkt nennen wir es einfach mal Präventivarbeit. 

Schließlich übernimmt ein Headhunter Active Sourcing, Direktansprache, Referenzchecks und die Organisation für Feedback und Kennenlernen. Währenddessen können Vertriebsleitung und HR im Tagesgeschäft den vollen Fokus legen, wo er benötigt wird. 

Besonders bei Schlüsselrollen wie Head of Sales, Sales Director oder strategischen Key Account Managern lohnt sich das frühzeitige Einbriefen eines professionellen Headhunters. Generell bei allen umsatzkritischen Positionen, deren Fehlbesetzung Forecast und Quarter Targets ruiniert. Wirkungsvolle Vertriebspersönlichkeiten sind schließlich nicht auf der Suche, sondern müssen direkt angesprochen und vorqualifiziert werden. Auch bei der Planung für Nachfolgeregelungen, geografische Expansion oder neue Go-to-Market-Strategien zahlt sich die Einbindung von Beginn an aus. Vertrauliche Executive Searches, etwa die diskrete Nachbesetzung eines Vertriebsleiters ohne internen Alarm oder Marktgerüchte, sind Kernkompetenz eines Headhunters, der sein Geschäft versteht. 

Die eigentliche Frage: Was kostet die Feuerwehr?

Der Gedanke und die Mythen rund um Headhunter-Honorare lösen bei Entscheidern gerne leichte Atemnot aus. Auch das ist wahrscheinlich ein Grund, warum viele bis zum Schluss warten. Die entscheidende Perspektive ist aber: Opportunitätskosten einer langen Vakanz übersteigen das Honorar deutlich, besonders wenn Key Accounts oder Pipelines gefährdet sind. Headhunter werden bezahlt, um passgenau und effizient zu besetzen. Wer also in solchen Momenten Umsatz gegen Kosten zählt, sieht schnell: Das Honorar zahlt sich bei dem passenden Vertriebsprofi, der sofort performt, immer aus.

Bereit für 2026? Jetzt planen, nicht erst reagieren

Nächster Schritt: Lassen Sie uns jetzt Ihre Vertriebspläne abstimmen, bevor aus „sollten“ ein „müssen“ wird.

Xenagos ist der No. 1 Sales-Headhunter im deutschsprachigen Raum.
Seit über 20 Jahren besetzen wir erfahrene Vertriebsexperten und internationale Führungsrollen rund um den Globus. Zu unseren Kunden zählen mittelständische Unternehmen, Konzerne und Startups.

Besetzung von Vertriebspositionen – Lebenslauf lockt und Persönlichkeit punktet

Szene Direktansprache: „Vielen Dank für den ersten kurzen Austausch. Ich schicke Ihnen im nächsten Schritt die Terminbestätigung für das ausführliche Gespräch mit meinem Kollegen, Herrn Nemetschka. Bitte senden Sie uns zur Vorbereitung auf das Gespräch Ihren Lebenslauf zu.“

Der Lebenslauf kommt, kurzer Scan: Ausbildung – check, Weiterbildung – check, Berufserfahrung – check. Ein Lebenslauf liefert Fakten: Stationen, Titel, formale Schritte. Er zeigt, wie jemand beruflich navigiert hat, welche Erfolge auf dem Papier stehen. Und dann?

Zwischen diesen Eckpfeilern steckt so viel mehr Leben – wie das Drehbuch einer Soap: Herausforderungen, kleine Siege, große Rückschläge, überraschende Wendungen, Zähne zusammenbeißen, durchziehen, Neues aufbauen, Motivation, Haltung, Erfolge. Persönlichkeit eben! 

All das, was ein Lebenslauf nicht zeigt, aber genau das, was wir wissen wollen. Nicht aufpoliert, nicht nur das Beste erzählt, sondern authentisch, ehrlich, glaubhaft. Das hat nichts mit Smalltalk zu tun, sondern unserem Anspruch, eine Position passgenau zu besetzen. Darauf vertrauen unsere Kunden, dafür werden wir beauftragt.

Die richtige Besetzung für Vertriebspositionen

Gerade bei der Besetzung von Vertriebspositionen zeigt sich, wie entscheidend Persönlichkeit und Haltung sind. Wer Kunden gewinnen will, Beziehungen pflegt und das Unternehmen nach außen repräsentiert, muss Haltung zeigen und vor allem Authentizität leben. Kunden haben ein feines Gespür – wer da eine reine Rolle spielt, wird nicht erfolgreich sein. Der Vertrieb ist auch die Abteilung, die insbesondere in Krisenzeiten die Nerven behalten muss. Dazu braucht es resiliente und ehrgeizige Typen mit Durchhaltevermögen und Führungspersönlichkeiten, die Sicherheit geben und gleichzeitig anspornen. 

Trotzdem konzentrieren sich viele Recruiting-Teams fast ausschließlich auf harte Fakten: Berufserfahrung, Branchennähe, Erfolge. Natürlich sind das wichtige Anhaltspunkte, dennoch greifen sie zu kurz. Gerade bei der Nutzung moderner KI-Tools passiert es schnell, dass das perfekte Match durchs Raster fällt, wenn der Lebenslauf nicht genug lockt. 

Dialoge ohne Skript, dafür mit Tiefgang

Ehrlicherweise muss man sagen, dass Headhunter natürlich mit zwei großen Vorteilen gegenüber der Personalabteilung performen können. Zum einen unsere Neutralität, zum anderen Objektivität. Fehlt diese in Inhouse-Prozessen, kann die Auswahl verzerrt und dafür vielversprechende Kandidaten und Kandidatinnen übersehen werden. Oder durch die falschen Kanäle erhält man gar nicht die “richtigen” Lebensläufe. Headhunter hingegen arbeiten systematisch und mit freiem Blick. Manchmal führt dieser auch über Branchengrenzen hinweg, weil man genau versteht, in welchen Märkten die geforderten Skills noch benötigt werden und wo vielversprechende Synergien zum Suchprofil vorhanden sind. 

Aber gerade in der Gesprächssituation mit dem Kandidaten oder der Kandidatin ist unsere Neutralität der entscheidende Vorteil. Sie hilft uns enorm, einen Rahmen zu schaffen, in dem ehrlicher Austausch möglich wird. Kandidaten öffnen sich freier, weil das Gespräch kein klassisches Vorstellungsgespräch ist, wo jeder versucht, sich optimal zu verkaufen – und damit ist sowohl der Bewerber als auch die Company gemeint. Zweifel können geäußert werden, Interessen abgeklopft und Neugier geweckt werden. 

Der richtige Cast am richtigen Set funktioniert ohne oberflächliche Verkaufsgespräche. Deshalb legen wir großen Wert auf den intensiven Austausch und zwar mit beiden Seiten.
Wir hören genau hin und finden Antworten auf die Fragen: Wie tickt das Unternehmen? Wie wird geführt? Welche Dynamiken herrschen im Team? Was sind die ausgerufenen Vertriebsziele? 

Und ebenso wichtig neben Qualifikation und Soft Skills: Was sucht die Kandidatin oder der Kandidat? Was aktiviert den Ehrgeiz? Für Kandidaten ist diese Art der Zusammenarbeit oft überraschend: Viele werden zum ersten Mal gefragt, was ihnen im Arbeitsalltag wirklich wichtig ist. Oder was sie nicht mehr wollen. Und das ist wirklich wichtig! Vor allem bei Menschen, die nicht aktiv auf der Suche sind, ist das entscheidend, denn ein Wechsel ist dann keine Flucht, sondern eine bewusste Entscheidung für eine bessere Passung. 

Nur wenn man beide Seiten wirklich versteht, entsteht ein echtes Match, das nicht nur fachlich passt, sondern auch langfristig funktioniert. Genau diese Tiefe im Austausch sorgt dafür, dass Kandidaten platziert werden, wo sie performen können und ihr Potenzial nachhaltig entfalten – und Unternehmen auf dieser Basis mit engagierten, motivierten Mitarbeitenden wachsen. Für uns als Headhunter bedeutet das: mit offenen Augen zuhören – denn das Ziel bleibt immer, dass beide Seiten am Ende überzeugt sagen können: „Das passt!”

Wer sucht, findet die besten und nicht nur die nächsten Köpfe. Wer zuhört, erkennt, wer wirklich passt.

Xenagos ist der No. 1 Sales-Headhunter im deutschsprachigen Raum.
Seit über 20 Jahren besetzen wir erfahrene Vertriebsexperten und internationale Führungsrollen rund um den Globus. Zu unseren Kunden zählen mittelständische Unternehmen, Konzerne und Startups.